Camelia Sinensis

Die Teeplantage

Die Teepflanze gehört zur Familie Camelia. Beim Camelia sinensis oder Thea sinensis wird in der Hauptsache zwischen der chinesischen Unterart, deren Blätter klein und olivgrün sind, und dem Assam-Teestrauch mit großem, hellem, fleischigem Blatt unterschieden. Durch Kreuzungen sind hybride, „Jats" genannte Arten entstanden.

In wildem Zustand kann die Teepflanze 10 bis 15 Meter hoch werden, aber um das Pflücken zu erleichtern, wird der Strauch durch Schneiden auf einer Höhe von 1,20 Metern gehalten.


 

Anbau

Der Teestrauch wächst in Regionen mit feuchtwarmem Klima und gedeiht am besten, wenn die Niederschläge regelmäßig und über das ganze Jahr verteilt sind.

 

Die junge Pflanze wird zunächst in „Nurseries" (Baumschulen) gezogen und dann in den Plantagen ausgepflanzt. Bis zur ersten Pflückung vergehen noch vier Jahre, während derer der Strauch durch regelmäßiges Zurückschneiden auf Pflückhöhe gehalten wird. Im fünften Jahr liefert der Strauch dann die erste Ernte.

Ein zur Tee-Erzeugung genutzter Teestrauch hat eine durchschnittliche Lebensdauer von 40 bis 50 Jahren, die allerdings bei gewissen Arten bis zu hundert Jahren betragen kann.

Pflückung

Am Zweigende bilden sich kleine, noch eingerollte Blattknospen aus, die im Chinesischen als „Pak-ho" oder „Pekoe" bezeichnet werden. Bei der „kaiserlichen Pflückung" werden nur diese kostbaren Knospen und das nachfolgende Blatt gepflückt.

Die Qualität der Ernte hängt von der Anzahl der dem Pekoe nachgeordneten Blätter ab, die mitgepflückt werden; je mehr davon gepflückt werden, desto gröber ist die Ernte.

Die Pflückung erfolgt meistens immer noch von Hand.

Für eine Vertiefung Ihrer Kenntnisse bezüglich des Tee-Anbaus empfehlen wir Ihnen „Le Théier" von Denis Bonheure, Paris, Maisoneuve et Larose, 1989 (auf französisch). Ref.: L018.

In den Kursen von L'Ecole du Thé können Sie Ihre Kenntnisse vertiefen.

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