Glossar
Genau wie der Wein kennt auch der Tee eine großen Anzahl von Begriffen, mit denen der allgemeine Eindruck beschrieben wird.
Einige Beispiele für die Beschreibung von Dichte und Geschmack:
- Adstringierend: „zusammenziehend", herber Charakter, der auf die Gerbstoffe zurückzuführen ist.
- Aromatisch: bezeichnet volle, aromenreiche Aufgüsse.
- Bitterkeit: eine der vier Geschmacksrichtungen. Eine gewisse Bitterkeit ist für Sorten mit hohem Gerbstoffgehalt normal und nimmt mit der Ziehzeit zu. Darjeeling-Tees, Assams, japanischer Grüntee, Jasmintee, englische Mischungen, alle als „kräftig" bezeichneten Teesorten sowie der Thé des Moines (Mönchstee) werden bitter.
- Blumig: ein Tee mit vielfältigen Aromen, komplex und nuancenreich.
- Frische: lebendiger, säuerlicher Charakter.
- Körperreich: voll und rund, gleichzeitig aromatisch und solide.
- Kräftig: beschreibt einen Tee mit Körper.
- Kurzer Abgang: bezeichnet einen Tee mit wenig nachhaltigem Geschmack.
- Langer Abgang: bezeichnet einen Tee, dessen Aromen nach dem Genuss einen nachhaltigen, angenehmen Geschmack im Mund hinterlassen.
- Lebendig: bezeichnet einen frischen und leichten Aufguss mit etwas säuerliche Note. Meistens sehr angenehmer Tee.
- Leicht: wenig kräftiger, gerbstoffarmer Tee.
- Lieblich: bezeichnet Aufgüsse mit leichter Süße, nicht adstringierend.
- Rund: bezeichnet einen Aufguss, dessen Geschmeidigkeit und Weichheit sich im Mund rund anfühlen.
- Samtig: glatt, seidig, fast süß.
- Säure: eine der vier Geschmacksrichtungen. Sie verleiht grünem Tee, halbfermentiertem Tee und den Darjeelings der Frühjahrspflückung Frische und Lebendigkeit.
- Vollmundig: Eindruck der Fülle. Siehe auch „rund".
- Weich: bezeichnet einen zugleich runden und zartfrischen Tee.
Einige Beispiel für die Beschreibung von Düften und Aromen:
Zitrusfruchtnoten
Gewürznoten
- Anis
- Muskat
- Minze
- Süßholz
Blüten-Noten
- Iris
- Jasmin
- Narzisse
- Rose
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