Chinesischer Tee

Die chinesischen Tees sind so vielfältig, dass sich Gemeinsamkeiten nur schwer feststellen lassen, abgesehen vielleicht davon, dass der Gerbsäure- und oft auch der Teeingehalt niedriger ist als bei den Tees anderer Anbaugebiete. So wird chinesischer Tee wegen seiner Milde und Weiche geschätzt.

Die Plantagen befinden sich hauptsächlich in den Provinzen des Südens und der Landesmitte. Sie werden auf regionaler Ebene durch ein Zentralbüro verwaltet, das die Produktion der ganzen Region vertreibt.

 

Weißer Tee

Heute eher selten geworden, war der Weiße Tee zur Zeit der Song-Dynastie sehr beliebt. In kleinen Mengen bekommt man chinesischen Weißen Tee heute noch in der Provinz Fujian. Die Teeblätter wurden nicht verarbeitet, sie wurden lediglich etwa drei Tage lang getrocknet. Der Tee „Aiguilles d’Argent“ (Silbernadeln) beispielsweise, wird nur einmal pro Jahr geerntet, in einem Zeitraum von zwei bis drei Tagen und besteht ausschließlich aus Tips. Deshalb ist er auch einer der teuersten Tees der Welt. Weiße Tees haben einen sehr geringen Tanningehalt und müssen lange ziehen.

 

Grüner Tee

ChinaChinesischer Grüner Tee, vor allem der von hoher Qualität, wird oft in kleineren Mengen produziert. Dieser Tee ist relativ selten und es ist bisweilen schwer ihn von Jahr zu Jahr in gleicher Qualität zu bekommen.

Um seine ganze Frische und Feinheit genießen zu können, sollte dieser Grüne Tee in den 8 bis 10 Monaten nach der Pflückung getrunken werden. Deswegen wendet Le Palais des Thés bei den kostbaren chinesischen Grüntees die gleiche Einkaufspolitik wie bei den Darjeeling-Frühjahrspflückungen an. So reisen unsere Experten jedes Jahr in die Teeplantagen von Anhui, Fujian, Zhejiang, Yunnan, Jiangsu oder Sechuan, um die besten Grünen Tees auszuwählen und so schnell wie möglich nach Frankreich liefern zu lassen.

Der Grüne Tee, den die Chinesen tagtäglich trinken, macht 80 % der Teeproduktion aus, die zu einem großen Teil für den inländischen Bedarf bestimmt ist. Er wird in den Provinzen Anhui, Zhejiang, Jiangsu, Fujian und Guanxi angebaut. Die Blätter können gefaltet, gedreht, in Längsrichtung oder zu kleinen Kugeln gerollt werden. Diese Tees zeichnen sich durch ihre Frische, ihre grünen, länglichen Blätter und den langen Abgang aus. Die Ziehzeit sollte etwa 3 Minuten betragen.

Le Palais des Thés bietet Ihnen:

  • jedes Jahr hochwertige Grüne Tees, ausgewählt unter hunderten von chinesischen Tees, die jedes Jahr in kleinen Mengen produziert werden. Sie werden Jahr um Jahr durch neue Ernten ersetzt, sind frisch und von außergewöhnlicher Qualität, und sollten in 8 bis 10 Monaten nach der Ernte getrunken werden.
  • jederzeit die bekanntesten chinesischen Tees.

 

Oolong-Tee

Chinesischer TeeOolong-Tee, mit niedrigem Teeingehalt und langen, blassen Blättern, werden auf drei Arten je nach gewünschtem Fermentationsgrad verarbeitet:

  • leicht fermentiert (10-15 %), sie werden in China „Wu-Yi“ genannt, nach dem Ort von dem sie kommen: den Bergen von Fujian
  • mäßig fermentiert (40 %), die Tie Guan Yin-Tees
  • stärker fermentiert (50-60 %), Tees die den taiwanesischen Oolong-Tees nahekommen


Sie sind ideal für den späten Nachmittag oder abends, durch ihren geringen Teeingehalt und der chinesischen Heilkunst sehr geschätzt: sie wirken durstlöschend, beruhigend und erleichtern die Verdauung von Fetten. Chinesischer Oolong-Tee kann ganz einfach in einer Teekanne zubereitet werden oder auch während der Gong Fu Cha-Zeremonie.

 

Schwarzer Tee

Die Entstehung des Schwarzen Tees in China ist geheimnisumwoben. Da die Chinesen jahrhundertelang nur grünen Tee produzierten, weiß man nicht, was sie dazu bewegt hat, den Tee zu fermentieren. Laut einer Legende ist der Schwarze Tee das Zufallsprodukt einer zu langen Schiffsreise, während der der Grüne Tee in den Kisten fermentiert hätte. Im Zielhafen angekommen, hätte er sein Publikum troz allem begeistert . . . Wie dem auch sei, Schwarzer Tee wird fast ausschließlich für den Export produziert. Er kommt aus Yunnan, Anhui, Fujian, Jiangxi und Sechuan.ch in einer Teekanne zubereitet werden oder auch während der Gong Fu Cha-Zeremonie.

Rauchtee

Rauchtee wird in der Provinz Fujian hergestellt, aus Souchong, den größeren unteren Blättern, die über einem Feuer aus Fichtenwurzeln geräuchert werden. Rauchtee kann den ganzen Tag über getrunken werden, zu einem herzhaften Frühstück oder auch zu ganz normalen Mahlzeiten.

Pu-Erh-Tee

Pu-Erh-Tee kommt ursprünglich aus der Provinz Yunnan. Ihre Besonderheit besteht darin, dass sie unter einem feuchten Leinentuch fermentiert werden und dadurch die Feuchtigkeit während der Fermentation über 85 % gehalten wird. Pu-Erh-Tee durchläuft diesen Prozess mehrere Male hintereinander.

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