Tee in Afrika - eine Erfolgsgeschichte der besonderen Art

Im Laufe des 20. Jahrhunderts begannen zahlreiche Länder mit dem Teeanbau, und heute ist der afrikanische Kontinent ein wichtiger Anbieter auf dem weltweiten Teemarkt. Die Tees werden nach herkömmlichen Methoden zu Sorten mit ganzen oder zerkleinerten Blättern ("Broken") sowie zu den CTC - "crushing-tearing-curling" Sorten verarbeitet, bei denen die Teeblätter maschinell zu kleinsten Kügelchen für den Verkauf in Teebeuteln zerrieben werden.

Derzeit wird in ungefähr zwölf afrikanischen Ländern Schwarztee produziert, deren Qualität je nach Herkunftsregion variiert und von denen durch die Palais des Thés Experten nur einige hochwertige ausgewählt werden. Afrika ist inzwischen in der Lage, sehr hochwertige Tees wie die Grands Crus aus Malawi zu produzieren.

Die wichtigsten Produktionsländer

 

Tee aus Kenia

Kenia ist heute der viertgrößte Teeproduzent weltweit, der etwa 8 % der Weltproduktion erzeugt. Das Land produziert fast ausschließlich CTC-Tees. Einzig der Teegarten Marynin stellt Tee im traditionellen Verfahren her.

Tee von der Insel Mauritius

Die in der Nähe der Ile de la Réunion gelegene Insel Mauritius produziert verschiedene Tees, deren bekanntester wegen seines Vanille-Aromas geschätzt wird.

Tee aus Ruanda

Die Produktion Ruandas ist bezogen auf den Weltmarkt winzig, dafür bietet das Land aber Tees, die aufgrund ihrer Qualität interessant sind.